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Geld 2.0 – Geld verdienen im Web 2.0

6 August 2008 5,765 views 6 Kommentare
Geld 2.0 - Geld verdienen im Web 2.0

Geld 2.0 - Geld verdienen im Web 2.0

Vor einigen Tagen flatterte das Rezensionsexemplar “Geld 2.0 – Geld verdienen im Web 2.0″ von dem Bloggerkollegen Christopher Meil und Vladimir Simovic ins Haus. Die Autoren sind bereits bekannte Gesichter in der Bloggerscene. Christopher Meil schrieb bereits auf ideentower.de und Vladimir Simovic ist bekannt als Autor von “WordPress – Das Praxisbuch”. Natürlich gibt es auch eine Webseite zum Buch, über die man sich ein Probekapitel herunterladen kann.

Dieses Buch besprechen wir deshalb hier, weil es viele nützliche Tipps und Tricks sowie eine Übersicht enthält, wie ein Blogger mit seinem Blog Geld verdienen kann. Sehr ausführlich und umfangreich zeigen die beiden Autoren die Möglichkeiten auf, die ein Blogger hat, um mit Werbeeinnahmen seinen Blog zu finanzieren bzw. Geld zu verdienen.

Bemerkenswert ist der ehrliche Umgang der Autoren, da Sie keine “In 14 Tagen reich mit ihrem Blog“-Statements loswerden, sondern von Anfang an klar stellen, dass sich dauerhafter Erfolg auch hier nur durch harte Arbeit erzielen lässt, ganz nach dem Motto: von Nichts kommt nichts.

Das Buch ist im mitp-Verlag erschienen und kostet € 29,95. Geld 2.0 es besteht auf zwei Teilen:

  1. Teil A: Grundlagen und Verdienstprogramme (Kapitel 1-6)
  2. Teil B: Selbstvermarktung und Praxiswissen (Kapitel 7-9)

Nachdem die Autoren im ersten Kapitel keine himmelhochjauchzenden Versprechungen machen, sondern den Leser in die Blogger-Realität holen, legen Sie im zweiten Kapitel gleich mit den Einnahmemöglichkeiten durch Google-Adsense los. Hier werden die wichtigsten Begriffe wie Channels erläutert und die Bedienung der Benutzeroberfläche beschrieben. Dabei nehmen die Autoren kein Blatt vor den Mund und beschreiben in dem Kapitel “Die >>dunkle<< Seite” auch die Mißbrauchsmöglichkeiten von Domains. Abgerundet wird das Kapitel durch ein Blick in die Zukunft.

Im dritten Kapitel geht es von Google gleich rüber zu dem Amazon-Partner-Programm. Hier beschreiben Simovic und Meil, wie man dieses Partner-Programm gewinnbringend für sich nutzt, z.B. durch die aStores von Amazon.

Kapitel 4 beschäftigt sich weniger mit Werbeeinahmen und stellt die Plattform shareit.de vor, eine Plattform die es kleineren Firmen ermöglicht, ihre eigene Software zu vertreiben.

Im folgenden Kapitel dreht sich alles um Textlinks, als Plattformen für die Textlink-Vermarktung stellen Sie
teliad.de vor. Interessant und sehr lehrreich sind die Exkurse in die Machtspielchen von Google, die heute bereits ausgespielt werden, wenn es um die Vergabe des begehrten Google-PageRanks geht.

Im siebten Kapitel werden weitere Möglichkeiten zum Geldverdienen dargestellt und wie man die Systeme u.a. unterscheidet hinsichtlich der Begrifflichkeiten wie Pay-Per-Click, Pay-Per-Lead, Pay-Per-Sale, Pay-Per-Email, ebenso werden die größten deutschen Affiliate Network Provider erwähnt wie affili.net, adbutler.de und superclix.de. Natürlich darf auch der Hinweis auf CaptainAd nicht fehlen, ein Dienst, um mit Videos Werbeeinnahmen zu erzielen.

Den Teil B starten die Autoren im neunten Kapitel mit dem Thema “Selbstvermarktung – Auf der Suche nach Werbekunden, Sponsoren und Spendern”. Hier spannen Sie auch wieder keine Illusionen auf, indem Sie betonen, dass die Selbstvermarktung ohne Google, Teliad & Co. mit zu dem anspruchsvollsten Weg gehört, dafür allerdings mit etwas mehr Geld belohnt wird. Hier wird Robert Basic’s Blog-Umfrage als Analyse-Instrument hinzugezogen.

Sehr Persönlich sind in Kapitel 8 die Interviews aus der Praxis mit Arne Trautmann (law-blog.de), Gerald Steffens (s-o-s SEO blog), Tania Konnerth (zeitzuleben.de), Andreas Armbruster (teliad.de), Peer Wandiger (selbstaendig-im-netz.de), Peter Müller (infotekten.de), Robert Basic (basicthinking.de), Ada Birk (doggenhaus.de), Annik Rubens (Schlaflos in München), Jan Tißler (upload-magazin.de), Karsten Windfelder (100partnerprogramme.de). Dies ergibt einen guten Rundumblick in die Scene der erfolgreichen Web 2.0-Selbstvermarkter (gerade höre ich meinen ersten Podcast von Annik Rubens).

Abgeschlossen wird das Werk mit den Empfehlungen zum ersten Durchstarten. Im Anhang A findet man eine Anwendungsmatrix, die noch einmal einen Kurzüberblick mit den im Buch vorgestellten Plattformen gibt. In Anhang B findet man dann weiterführende Quellen und Tools, z. B. das Google Keywordtool, mit dem man bequem den Geldwert für aktuelle Suchbegriffe ohne Google-Account abfragen kann.

Fazit

Mit Geld 2.0 hält der deutsche Leser erstmals ein Buch in der Hand, das einen sehr guten und umfangreichen Einblick in die Möglichkeiten des Geldverdienes im Web 2.0 verschafft. Somit füllt es einen Themenbereich in meinem Buchregal, der vorher noch nicht belegt war.

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