Blogger@Aufschwung
16 März 2009
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Ein Kommentar
Glücklicherweise kann ein Großteil der Vorträge auf DVD nachbestellt werden bei dem Jungunternehmen exXPLain.
u.a. waren folgende Blogger, Tweeter und nette Menschen vertreten:
- Burkhard Schneider von Best Practice Blog
- Robert Basic (Formerly Basic Thinking, Twitter)
- Prof. Günter Faltin vom Entrepeneurship-Blog
- Christian Görtz (Twitter)
- Anke Trischler von innovativ-in.
- Frank Hamm von IN jedem Ende liegt ein Anfang (Twitter)
- Kai-Jürgen Lietz vom Entscheiderblog (Twitter)
- Wolfram Latschar
- Carmen Villadar (Twitter)
- Marcus A. Link
- Thorsten Biedenkapp
- Marco-Alexander Laspe vom Rockiger-Blog
@all: bestimmt habe ich jemanden vergessen! Bitte einfach melden
Darüber hinaus stand am Freitag ab 17:00 Uhr in der BloggerLounge Prof. Dr. Faltin von der Freien Universität Berlin als Gesprächspartner zur Verfügung. Dort sprachen wir über Volksentrepreneurship, sowie dem komponentenbasierten Gründen, wie es Prof. Dr. Faltin nennt und in seinem Buch “Kopf schlägt Kapital” beschreibt.
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Gerade von Tobias auf WKW gelesen:
Die Krise und die http://www.aufschwung-messe.de
Eine prähistorische Metapher
Eine wissenschaftliche Theorie besagt, dass vor einigen
Millionen Jahren ein großer Komet unsere Erde auf dem
Gebiet der heutigen USA getroffen hätte. Die Explosion
tötete sofort alle im Umkreis lebenden Saurier und
frühen Säuger, und die entstandene Staubwolke zog um
den ganzen Erdball, um Tod und Verderben über die
damals herrschenden, riesigen und schwerfälligen
Saurier zu bringen. Doch diese Tragödie war
ausschlaggebend dafür, dass kleine und flinke
Säugetiere sich entfalten, und die Herrschaft über die
Erde an sich reißen konnten.
Letztes Jahr ist wieder etwas in den USA eingeschlagen.
Sofort hat es einen großen Giganten getötet, und
sämtliches Leben in seiner Umgebung geschädigt.
Nun ist die Staubwolke bis nach Europa herübergezogen,
und schon fangen die Dinosaurier bei uns an zu husten
und beginnen zu taumeln. Sie spüren die kommende
Bedrohung ihrer Existenz und fangen an, um ihr
Überleben zu kämpfen. Die einen fressen die kleineren,
schon kranken Saurier, die anderen durchstreifen die
mittlerweile dürren Halme der ehemals blühenden Wiese
des deutschen Wohlstands, auf der Suche nach einem
Heilkraut, von dem sie sich Linderung versprechen, das
aber wahrscheinlich in den gierigen Eingeweiden einfach
verloren geht.
Wen sie gerade mal nicht am fressen, oder nicht
irgendwo auf Nahrungssuche sind, hört man sie kläglich
weinen, den Blick in eine Vergangenheit gerichtet, wo
Wiesen noch grün, und die kleinen Säuger noch saftig
waren.
Das Wochenende auf der Frankfurter Messe hat aber eine
andere Welt gezeigt. Eine Welt, nicht in den Höhen
taumelnder Saurierköpfe, sondern weit unten ist, nah
über dem Boden. Hier haben die feinen Nasen der kleinen
Säuger längst den fauligen Gestank der kranken Riesen
gewittert. Ihr Stoffwechsel ist ideal, um das dürre
Gras zu verdauen, ihre Nischen haben sie sich schon
gesucht. Nun huschen sie vorsichtig in sicherer
Umgebung umher und knüpfen ihre Netzwerke und warten
auf ihren großen Tag. Sie schauen nicht zurück in das
Zeitalter der Saurier… sie schauen mit glänzenden
Augen in eine Zukunft, in der eine große Anzahl flinker
und gut vernetzter Individuen weit erfolgreicher ist,
als die träge Masse derer, die vor ihnen herrschten.
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