PR-Doktor veranstaltet erste Blogparade: Wie verkaufen Sie Kundennutzen?
Liebe Kerstin, hier meine kurzen kybernetischen, konstruktivistischen Ausführungen dazu. Meine Antwort auf die Frage
Wie verkaufen Sie Kundennutzen?
ist schlicht, einfach und knapp:
Gar nicht!
Denn: Der Kunde muss den Nutzen selbst erkennen, konstruieren !!!! Ich verkaufe also keinen Kundennutzen, sondern ich helfe potentiellen Kunden allenfalls einen Nutzen in den Dingen zu erkennen, die ich tue!
Verkaufen müssen, ist schlecht, denn das heisst, dass man zum Kunden geht und versucht, etwas zu verkaufen, von dem man glaubt, dass es dem Kunden nützt (Kundennutzen). Welch Anmaßung, zu glauben, was jemand wirklich braucht! Der Schlüssel zu dieser Erkenntnis liegt in den Worten Objektivität, Subjektivität, Konstruktivismus und Kybernetik.
Man mag vielleicht glauben, dass es bei recht einfachen Produkten wie Wasser geht? Durch die Kundenbeobachtung könnte man mutmaßen, der Kunde habe Durst und man bietet ihm also Wasser an. Aber selbst hier ist das ein Problem. Meist handelt es sich nicht um wirklich existentielle Bedürfnisse (Wüste->Durst->verdursten) ! Und man trifft dann nicht den Geschmack des Kunden. Also versucht das Marketing mit der Marke des Wassers A, den Kunden besser zu konditionieren, als das Marketing mit der Marke des Wassers B. Das ist allerdings nicht ver-kaufen, sondern ver-schaukeln!
Dennoch will auch ich Geld verdienen. Ich will allerdings weder ver-kaufen, noch ver-schaukeln! Ich möchte nämlich ge-kauft werden. Das ist ein Untreschied! Ich drehe den Spieß auf kybernetische Art und Weise um (siehe auch den Beitrag “Am Anfang war die Selbstreferentiallität – Ein kybernetischer Exkurs über Blogger und die Welt”. Ich erhöhe durch Präsenz und Handlung, meine Aufmerksamkeit in Bezug auf meine Person und mein Tun. Dies ist allerdings nicht mit klassischer Werbung oder Marketing zu vergleichen. Denn jeder weiß ja mittlerweile, was hinter Marketiung und Werbung steckt: meist leere, überzogene Versprechungen – ver-schaukeln eben!
Die Erhöhung der Aufmerksamkeit realisiere ich dadurch, indem ich kostenfrei weggebe, was ich im Überfluss habe. Soviel, dass potentielle Käufer hier auch mal zuschnappen, die mich dort finden, wo es kostenlose Kompetenzdemonstrationen zum Mitnehmen im Überfluss gibt. Im Bereich meiner Tätigkeit als Social Media Consultant mache ich dies, in dem ich beispielsweise permanent eine Kompetenzdemonstration durch das Bloggen und durch Vorträge zeige. Dies geschieht gerade hier und jetzt durch das schlichte Nutzen des Web 2.0-Mediums mittels der Werkzeuge Blog und Twitter.
Im Bereich meiner Dienstleistung im Umfeld virtueller Welten, mache ich das, indem ich über das Thema blogge und beispielsweise 2 Mal im Monat einen aktiven Arbeitskreis “Bildung in virtuellen Welten” in Second Life realisiere und dokumentiere.
Viel Freude beim Nachmachen. Denn das erzeugt die berühmte Kunden-Sog-Wirkung! Das ist authentisch und schwätzt nix auf! Erfolg garantiert!









Verkaufstrainer Umberto Saxer im Interview mit kanal3 #Verkaufskybernetik
http://www.youtube.com/watch?v=8uKH5Hihi9w
Auch hier nochmal, wie schon in den Kommentaren im PR-Doktor:
Brillant zusammengefasst. Ziemlich genauso arbeite ich auch. Klar verkaufst du also Kundennutzen, und zwar sehr souverän. Wenn der Kunde ihn selbst erkennt, ist das doch am besten. Mir scheint, du siehst nur deswegen einen Gegensatz, weil du Verkaufen mit Drückermethoden gleichsetzt. Davon habe weder ich noch einer der anderen Beitragenden bisher gesprochen. – Danke für diesen schönen Beitrag zur Blogparade.
[...] Andreas Mertensin “Erfolgreich bloggen” [...]
[...] Andreas Mertens in “Erfolgreich bloggen” [...]
Ihr Kommentar!
Infos
Andreas Mertens auf folgenden Veranstaltungen
Tags
Meist gelesen
Kommentare
Archiv
Artikel
MyBlogLog
Blog-Software
Blogger-Plattformen
Blogroll
Kategorien
Kalender
Blogranking
Sldeshare.net
Seiten
Meist kommentierte Beiträge
Meist gelesende Beiträge