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Meine 7 Laws of Social Media Marketing

27 Mai 2011 1,149 views 4 Kommentare

Immer mehr Anfragen erreichen uns zum Thema Social Media Marketing, die Resonanz in unseren Workshops ist großartig! Viele Entscheider und Multiplikatoren erkennen zunehmend, wie wichtig es ist, sich adäquat in den sozialen Netzen zu bewegen. Umsomehr bin ich stolz darauf, an dem großen Werk von Dörte Giebel mitwirken zu dürfen. Zusammen mit vielen weiteren namhaften Autoren wie bspw. Matthias Schwenk und Mons7 werden wir demnächst den ersten Fernstudiengang für die Ausbildung zum Social Media Manager mit ZFU-Zulassung am Start haben !!!

In meinen Social Media Marketing Workshops habe ich meine ersten “7 Laws of Social Media Marketing” aufgestellt, die sicherlich noch unvollständig sind:

  1. Social Media is not a Channel: Verstehe, verinnerliche und lebe dies! Fang nicht vorher mit Social Media an! Das Medium lebt vom Dialog der Nutzer und nicht von der Penetration mit Informationen !!!! Wenn Du das nicht befolgst, wirst Du scheitern!
  2. Kybernetik und Regelkreise: Dynamiken und virale Effekte sind unvorhersehbar und unkontrollierbar. Akzeptiere dies und verabschiede Dich von der Illusion, die Dinge kontrollieren zu können! Lerne, zu lenken! Baue Dir eine Sensorik, ein Radar auf, sog. Social Media Monitoring. Mit diesem Instrumentarium kannst Du frühzeitig erkennen, wann, wie und wo über Dich gesprochen wird! Dann reagiere und lenke, anstatt kontrollieren zu wollen!
  3. Multiplikatoren: Baue Dir zuerst ein Netz auf, habe und kenne deine Multiplikatoren im Netz, die für Dich sprechen!
  4. Ressourcen: Social Media Marketing ist kein Ding, dass “Du mal eben neben her” erledigst! Überzeuge deinen Chef, dass er zusätzliches Personal beschäftigt oder die Struktur und Aufgabenverteilungen verändert! Möglicherweise können auch alte Dinge abgelegt werden, sodass neue Kapazitäten frei werden. Wenn Dir dein Chef das Thema zusätzlich auf’s Auge drücken will, lehne es lieber ab. Andernfalls wirst Du unter gehen!
  5. Authentizität und Ehrlichkeit: Unangenehme Dinge lassen sich nicht “unter den Teppich” kehren. Wenn Du dies tust, provozierst Du eine Entfachung der Thematik auf einer Plattform, die genau einen Klick weiter im Internet entfernt ist. Akzeptiere auch die unschönen Dinge, die passiert sind und stehe dazu! Sehe in deinem Multiplikatoren-Netzwerk einen authentischen Spiegel!
  6. Umgangsform: Gebe Dich natürlich und nicht unnötig verkrampft oder künstlich formell!
  7. Der Weg ist das Ziel! Social Media ist mit einem kontinuierlichen Veränderungsprozess verbunden und mit einem täglichen Lernen! Verstehe und lebe dies!

Anbei stelle ich meine Prezi-Präsentation zum Thema online:

Die Powerpoint-Präsentation ist unter diesem Link verfügbar.

Über

Bloggt seit 2006 und ist Inhaber der Internetagentur SLTalk & Partner. Als Trainer und Berater ist er im IT-Umfeld bundesweit tätig. Er ist Dozent für Neue Medien an der DHBW Mannheim und an der Hochschule Fresenius tätig. Für den Studiengang Social Media Manager ist er am ILS Fernlehrer. Er ist Gründungsmitglied des BVMM und Mitglied bei der Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM).

4 Kommentare »

  • Dörte Giebel | dieGoerelebt :

    Hey Andreas,

    Freude und Ehre sind ganz meinerseits! Es ist klasse, dass Du bei diesem spannenden Fernlehrgangs-Projekt mit an Board bist.

    Bei Deinem 7. Gesetz fällt mir was auf. Der Weg ist das Ziel? Nein, der Weg ist der Weg. Und ich denke, wir sollten einfach mal wieder das Auf-dem-Weg-sein mehr schätzen. Wie Du in Deiner Präsentation ja auch zeigst: Nichts ist mehr perfekt, wenn es zum Kunden dringt, alles ist beta – so what? genau darin iegt der Mut innovativer Unternehmen, ihre Kunden mit auf den Weg zu nehmen.

    Insofern ist das Ziel, den Kunden mit auf den Weg zu nehmen…

    Viele Grüße, Dörte

    PS: Mehr Details zum neuen Fernlehrgang “Social Media manager” gibts übrigens hier: http://www.ils.de/social_media_manager.php

  • admin (author) :

    @Dörte: Hey klasse! Der Weg ist der Weg! Das gefällt mir sehr! Ich werde das Law abändern 🙂 Das sagt es genau aus, nämlich das man nie ankommt, sondern ewig in Bewegung bleibt! Sehr gut! Danke!

  • Matthias Rückel :

    Hallo Andreas, sieht Du Pril immer noch als gelungenes Beispiel? 😉
    BG Matthias

  • admin (author) :

    Hallo Matthias,

    ich sehe Pril lediglich im Ansatz gelungen, weil es den Mitmach-Effekt der Community im Sinne von Crowd-Sourcing nutzt. Die Reaktion auf das “Schmeckt lecker nach Hähnchen”-Design halte ich für eine Entgleisung. Ich wäre anders damit umgegangen. Zudem hätte ich das Top-Design einen besonderen Gewinn gekoppelt.

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