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Google Ranking verbessern – Im SEO-Coaching: Wie funktioniert das clever?

20 Dezember 2013 722 views Kein Kommentar

Die eigene Google Position ist das Geheimnis vieler SEO-Experten. Klar, cleveres SEO ist ja auch Gold wert. Und jeder will schließlich gefunden werden. Kurz vor Weihnachten möchte ich Euch einige meiner “SEO-Geheimnisse” verraten.

Angeschnallt starten

Dabei kann man sich trotz aller Mühe wahrlich abrackern und keine guten Ergebnisse erzielen. Mein Coach sagt mir immer wieder:

“Andreas, egal was Du tust, starte angeschnallt”. Dies heißt, dass man die meisten Fehler schon zu Beginn macht. Und schwerwiegende Fehler am Start können zum Absturz führen oder wertvolle SEO-Arbeit im Bereich der Onsite-Optimierung unwirksam machen”.

So ist die technische SEO-Realisierung für das eigene Blog sehr wichtig. Allerdings ist das nur eine Voraussetzung und somit nur ein Teil der Miete! Sind die technischen Hausaufgaben gemacht, so geht es ans Schreiben. Neben der direkten Zielgruppenansprache, eine klare Sprache und einem ansprechenden Schreibstil gibt es weitere Dinge zu beachten, wenn ich mit meinem Text in der Google-Suche gefunden werden möchte. Dazu stellt man sich am besten folgende Fragen:

  1. Schreibe ich über ein innovatives Zukunftsthema, das noch wenig bekannt ist? Wenn ja, suchen die Suchenden bereits nach diesen Begriffen in der Google-Suche? Wenn nein, ab wann werden Sie suchen, wie wird meine Zielgruppe nach dem Thema suchen und wie oft wird sie suchen?
  2. Schreibe ich über ein Thema in einem existierenden Themengebiet meiner Zielgruppe? Wie groß ist das Gebiet? Und, die wichtigste Frage: Wie sucht meine Zielgruppe gegenwärtig.

Wie sucht meine Zielgruppe?

Auf was will ich hinaus? Ganz einfach: Dinge, die Niemanden interessieren, können keine Blog-Besucher generieren, weil es keine Google-Suchanfragen zu dem Thema gibt! Das ist eine Binsenweisheit, ich weiß! Aber kommen wir zum Punkt: Bei neuen innovativen, wenig bekannten Themen – die aber vielleicht in Zukunft gehyped werden – muss ich das wissen, wie die Leser suchen werden. Hier gilt es, die möglichen Suchphrasen der Suchenden “vorauszudenken”, um die richtigen Schlüsselwörter (Keywords) vorausschauend zu besetzen. Hier geht es in das Textdesign: Wie sieht meine Headline aus, wie sehen die ersten Zeilen meines Beitrags aus? Außerdem muss ich beobachten, wie sich die Eingaben im Google Suchfeld meiner suchenden Zielgruppen tatsächlich entwickeln. Hier kann auf keinen Fall auf schnellen Erfolg gehofft werden! Diese Strategie ist aber eine sinnvolle Investition in die Zukunft, da man künftig entstehende Suchanfragen über einen vorausschauenden Blick früh besetzen kann. Und wer zu den Ersten gehört, sahnt bekanntlich auch früh ab!

Im zweiten Fall sieht das schon ganz anders aus. Hier kann ich bereits vor dem Schreiben eines Artikels ganz genau recherchieren, wie meine suchende Zielgruppe tickt, der ich eine Karotte vor die Nase halten möchte! In den Worten meines Coaches: “Wenn ich meine Zielgruppe kenne, und das Thema definiert habe, über welches ich schreiben möchte, dann gilt es angeschnallt zu starten, bevor ich in die Tasten haue!”. Genau das habe ich getan, bevor ich die erste Zeile dieses Beitrages getippt habe.

Wie finde ich die richtigen Keywords?

Dazu habe ich mich dem Google Keyword Planer von Google AdWords bedient. Mit dem Keyword Planer von Google kann ich vorab recherchieren, wie das Suchverhalten meiner Zielgruppe ist. In dem folgenden Screenshot seht ihr die Vorabrecherche der Keywords zu diesem Artikel:

KeywordPlaner

Hier könnt ihr sehr deutlich sehen, dass meine ersten Keyword-ideen wie “Google Sichtbarkeit”, “Google Sichtbarkeit erhöhen”, “Google Sichtbarkeit verbessern” oder “Google Sichtbarkeit steigern” ganz schnell wieder verworfen habe. Die ersten von mir verwendeten Schlüsselbegriffe im Titel zu Beginn es Artikels sind:

  • “Google Ranking verbessern” mit 720 durchschnittlichen Suchanfragen pro Monat und einem hohen Wettbewerb
  • “SEO” bzw. “SEO-Coaching” mit 27.100 durchschnittlichen Suchanfragen pro Monat und einem hohen Wettbewerb
  • “Weihnachten” mit 135.000 durchschnittlichen Suchanfragen pro Monat mit einem niedrigen Wettbewerb
  • “clever” mit 27.100 durchschnittlichen Suchanfragen pro Monat und einem niedrigen Wettbewerb
  • usw.

Ihr seht also, dass es kein Zufall ist, warum ich diese Begriffe gewählt habe. Wenn ihr den Keyword Planer einmal ausprobiert, werdet ihr sehen, dass das Keyword “Googlesichtbarkeit” oder die Suchphrase “Google Sichtbarkeit” so gut wie keine Relevanz hat.

Ja, es lässt sich über Textstil streiten und ja, es lässt sich auch darüber diskutieren, inwiefern uns “Mama Google” vorgibt, wie wir unsere Texte gestalten. Dessen bin ich mir durchaus bewusst. Glücklicherweise gibt es SEO-Strategien, die es erlauben, Texte zu schreiben, die sowohl den Suchstrategien der suchenden Zielgruppe entsprechen und zugleich für den Leser ansprechend geschrieben sind. Außerdem sollten wir beachten, dass die Suchanfragen, die uns das Keyword Planer-Tool offenbart, ja die tatsächlichen Suchanfragen der Suchenden sind! Das Keyword Planer Tool hilft uns hier nur “ein stückweit” in die Köpfe unserer Zielgruppe zu schauen.

Wann immer wir im Netz einen Text publizieren, so gibt es zwei Relationen, die zu beachten sind:

  • Eine Mensch zu Mensch-Relation: Der Autor schreibt für seinen Leser
  • Eine Mensch zu Maschine-Relation: Der Autor schreibt für Google, damit Google die Texte optimal verarbeiten kann

Das sollten wir immer im Hinterkopf haben! Dazu muss man natürlich ein Stück weit wissen, wie Google “tickt”. Im folgenden Video zeige ich Euch anhand eines konkreten Projektes, wie ich die Keywords im Rahmen des Karneval-Shops www.ste-karneval.de optimiere. Hier geht es darum, Engelsflügel für den Verkauf zu optimieren.

Einen etwas älteren SEO-Artikel von mir findet ihr unter dem Artikel Mehr Traffic ohne SEO. Auch in diesem Artikel geht es darum, neben den Grundhausaufgaben gründlich zu arbeiten und essentielle Voraussetzungen zu erfüllen. Denn wer nicht “angeschnallt startet”, kann mühevolle Arbeit schnell vernichten.

Über

Bloggt seit 2006 und ist Inhaber der Internetagentur SLTalk & Partner. Als Trainer und Berater ist er im IT-Umfeld bundesweit tätig. Er ist Dozent für Neue Medien an der DHBW Mannheim und an der Hochschule Fresenius tätig. Für den Studiengang Social Media Manager ist er am ILS Fernlehrer. Er ist Gründungsmitglied des BVMM und Mitglied bei der Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM).

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